Pilz-Linguine à la Chef

Steinpilz-Linguine à la Chef

 

Der Herbst ist da. Für viele eine Zeit, um Pilze zu suchen. Unser Chef hat vor einigen Jahren diese Leidenschaft für sich entdeckt und verrät sein bestes Pilzrezept. Es ehrt den König unter den Waldpilzen - den Steinpilz.

 

Steinpilz-Linguine für zwei

  • 250 - 300 g hochwertige Linguine
  • 500 - 700 g frische Steinpilze
  • 20 g getrocknete Steinpilze
  • zwei Zwiebeln
  • Knoblauch
  • Butter
  • 1 Zucchini
  • Thymian, Rosmarin, Liebstöckl, Bohnenkraut, Schnittlauch, Rucula, evt. Currykraut
  • Petersilie
  • Peffer/Salz
  • ein guter Weisswein

Am Vorabend die getrockneten Steinpilze einweichen, sie sorgen für einen noch intensiveren Pilzgeschmack des Gerichts.

Am Besten auch vorher schon eine Art Kräuterbrühe zubereiten. Dazu Thymian, Rosmarin, Liebstöckl (Achtung extrem geschmacksintensiv, vorsichtig dosieren, in der Regel reichen wenige Blättchen), Bohnenkraut, Schnittlauch und evt. Currykraut in Wasser kochen und reduzieren. 200 bis 300 ml Brühe reichen völlig.

Pilze sammeln, säubern, waschen, klein schneiden. Die Zwiebeln ebenfalls klein schneiden und in Butter anbraten, nach und nach die Pilze 20 bis 25 Minuten anbräunen. Gegen Ende den Knoblauch und die eingeweichten Pilze zufügen. Nun Kräuterbrühe und zum Schluss eine gewürftelte Zucchini beimischen und die Flüssigkeit reduzieren. Die Pilz-Zucchinimasse mit Weisswein löschen und erneut reduzieren. Zum Schluss Sahne einfließen lassen. Mit der Menge der Sahne lässt sich die Konsistenz des Gerichts bestimmen. Die Linguine al dente kochen. Sie werden zu den Pilzen dazu gegeben, untergehoben und kurz mitgeköchelt.

Mit frisch gehackter Petersilie servieren. Guten Appetit.

Pilze - eine Wunderwelt für sich

Lange ordnete die Wissenschaft die Pilze den Pflanzen zu. Längst aber haben Sie ihr eigenes Reich erhalten, neben dem Tier- und dem Pflanzenreich existiert das Reich der Pilze. Was wir als Pilz oberirdisch sehen ist nur die Spitze des Eisbergs: Es ist der Fruchtkörper eines Pilzes. Der Pilz selbst besteht aus einem riesigen unterirdischen Geflecht, dem Mycel, das sehr alt werden kann. Ohne dieses Pilzgeflecht können Bäume nicht wachsen, denn es versorgt sie mit Wasser und Mineralstoffen.

 

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